Schließen

Netzstabilität gewährleisten

16.09.2016 | Text: Michael Kreißl/ Marcus Mücke/ Yvonne Wirth | Bilder: PowerGen Europe

Tags/Keywords

In Deutschland sind sie schon fast Normalität, in Europa nehmen sie stark zu: Die Rede ist von so genannten erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung wie Wind- oder Solarenergie. Im März 2007 beschloss der Rat der Europäischen Union, einen Anteil von 20 Prozent erneuerbare Energien am Gesamtenergieverbrauch (Strom, Wärme, Mobilität) bis zum Jahr 2020 anzustreben.  Dies führt zu einem Umbruch in der Energieerzeugung: Großkraftwerke werden aus dem Netz verdrängt und die Energieerzeugung geschieht zunehmend dezentral. Störungen im Netz können nicht mehr alleine durch Großkraftwerke bewältigt werden. Die dezentralen Erzeuger müssen einen Beitrag zur Gewährleistung der Netzstabilität und der Versorgungssicherheit leisten. Mit zertifizierten Gas-Blockheizkraftwerken von 100 bis 2.500 Kilowatt und Dieselaggregaten von 600 bis 3.200 Kilowatt gemäß der deutschen BDEW-Richtlinie für  „Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz“ hat MTU Onsite Energy unter Beweis gestellt, dass bereits heute Produkte gemäß den neuen Anforderungen geliefert werden können. Auch in anderen europäischen Ländern müssen aufgrund der veränderten Erzeugerstrukturen nationale Netzanschlussrichtlinien formuliert werden. MTU Onsite Energy beweist bereits schon heute, dass sie diese Richtlinien mit ihrem Know-how erfüllen können.

Strom aus Erneuerbaren Energien nimmt zu
Im Energiesektor hat eine der größten Umwälzungen seit seinen Ursprüngen stattgefunden. Die Welt bewegt sich weg von einer vorwiegend auf fossilen Rohstoffen wie Steinkohle, Braunkohle oder Öl basierenden Energieerzeugung, hin zu erneuerbaren Energien wie Solarstrom, Windkraft und Wasserkraft. Hinzu kommt in manchen Ländern ein Wachstum in der dezentralen Energieerzeugung, wie zum Beispiel mit Verbrennungsmotoren zur Steigerung der Effizienz der gesamt Energienutzung. Durch die veränderte Erzeugerstruktur von der Zentralen zur dezentralen Energieerzeugung, stehen die Netzbetreiber vor der Herausforderung, das Netz stabil zu halten und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, definieren die Netzbetreiber Anforderungen in  sogenannten „Grid Codes“, die von Energieerzeugern erfüllt werden müssen, die ins Netz einspeisen wollen.

?
Marcus Mücke (rechts) von MTU Onsite Energy, 
hat den Pennwell Publishing “Best Paper Award” auf der
PowerGen Europe 2016 gewonnen. Sergio Garriba,
Berater der italienischen Regierung (links), überreichte den Preis. 

White Paper als „Best Paper“ ausgezeichnet
Das White Paper „Netzrichtlinien für Diesel- und Gasaggregate – Lösungen zum Einhalten der neuen Anforderungen“ von den MTU Onsite Energy-Mitarbeitern Marcus Mücke und Michael Kreißl wurde in einer längere Fassung auf der Fachmesse PowerGen Europe 2016 mit dem „Best Paper Award“ des Pennwell-Verlags ausgezeichnet. „Dieser hervorragend verfasste Beitrag enthält wertvolle Erkenntnisse über die langjährigen engagierte Arbeit von MTU auf diesem Gebiet”, begründete das Best Paper Award-Komitee seine Entscheidung. Das komplette White Paper finden Sie auf unserer Website www.mtuonsiteenergy.de unter „Media --> Technische Artikel“.

Der Inhalt der Beiträge entspricht dem Stand zum jeweiligen Erscheinungsdatum. Sie werden nicht aktualisiert. Weitergehende Entwicklungen sind deshalb nicht berücksichtigt.

Kontaktieren Sie unseren Ansprechpartner

Markus Mücke

Tel. +49 821 7480 2174       

Email: Marcus.Muecke@mtu-online.com