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Notstrom für chinesisches Rechenzentrum

04.12.2017 | Text: Veronika Höber/ Silke Rockenstein | Bilder: MTU

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Ende Oktober 2017 hat Tianjin Pauway Power Equipment Co., Ltd eine Notstromanlage mit zehn 20V 4000-Motoren von MTU für ein neues Rechenzentrum des Internet-Service-Providers Sinnet im Osten von Bejing City in Betrieb genommen. Für Sinnet stellen die Notstromaggregate sicher, dass auch bei einem Stromausfall die Datenströme nicht versiegen. Die Aggregate liefern bereits innerhalb weniger Sekunden volle Leistung und sichern damit eine ununterbrochene Stromversorgung. 

„Rolls-Royce Power Systems ist weltweit einer der wenigen Anbieter, der aufgrund seiner Expertise und Produktqualität bei Notstrom-Dieselmotoren zu den ausgewählten Partnern für Betreiber von großen und systemkritischen Datenzentren gehören“, erklärt Andreas Görtz, Leiter des Geschäftsbereichs Energiesysteme bei Rolls-Royce Power Systems. So auch für den chinesischen Internet-Service-Provider Sinnet: Das Unternehmen betreibt insgesamt acht Rechenzentren auf höchstem technischen Niveau. Das jüngste mit Sitz in einem großen Industriegebiet im Osten Beijings geht voraussichtlich Ende des Jahres 2017 an den Start. Hier stehen auf einer Nutzungsfläche von über 11.000 Quadratmetern 1.220 Serverschränke, die vor Stromausfall geschützt werden müssen.
 
Hohe Verfügbarkeit vermeidet teure Datenverluste
Dafür lieferte Rolls-Royce zehn 20V 4000 MTU-Motoren für Notstrom-Diesel-Aggregate, jedes mit einer elektrischen Leistung von 2.000 Kilowatt. Die Gensets in Beijing sind in 33 Metern Höhe auf dem Dach des Rechenzentrums angebracht. Versorgt werden sie über acht unterirdische Dieseltanks, was hohe Anforderungen an die Treibstoffversorgungsanlage stellt.

Mit dem neuen Standort in Beijing stattet Sinnet bereits zum vierten Mal eines seiner Rechenzentren mit Notstrom-Diesel-Aggregaten von Pauway, angetrieben von MTU-Motoren aus. „Für uns sind die hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit die ausschlaggebenden Faktoren für die Auswahl der MTU-Motoren“, sagte Pauway-Geschäftsführer Hao Liu. „Unsere Kunden verlassen sich darauf, dass wir den Datenfluss zu jedem Zeitpunkt aufrechterhalten – auch ein Stromausfall darf hier zu keinerlei Beeinträchtigung führen.“ Die zehn Motoren wurden im August nach Beijing geliefert. 

Der Inhalt der Beiträge entspricht dem Stand zum jeweiligen Erscheinungsdatum. Sie werden nicht aktualisiert. Weitergehende Entwicklungen sind deshalb nicht berücksichtigt.

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