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Prima Klima

29.07.2015 | Text: Wolfgang Stolba | Bilder: Robert Hack

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Höchste Präzision gilt als oberstes Gebot in den neuen Messräumen, die kürzlich in einem Neubau im Friedrichshafener Werk 1 in Betrieb genommen worden sind. In dem Gebäude, mit dessen Bau im Jahr 2013 begonnen wurde,  sind die vorhandenen Messgeräte von insgesamt drei bisher im Werk 1 verteilten Messräumen an einem zentralen Ort gebündelt und dadurch die Arbeitsprozesse vereinfacht worden. Völlig neu ist die Klima- und Heizungstechnik. Sie sorgt dafür, dass die Raumtemperatur von 21,0 Grad Celsius im Lauf eines Tages um höchstens 0,8 Grad abweicht. Dies gewährleistet sichere Messergebnisse, auch im Tausendstel-Millimeter-Bereich, der in den letzten Jahren immer mehr zum Standard geworden ist.

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Messtechniker Dieter Schorer bedient im Feinmessraum eines der
vier Koordinatenmessgeräte, das gerade die Maße eines
Kurbelgehäuses  der Baureihe 1600 erfasst.
Jährlich werden hier rund 4.800 Messaufträge bearbeitet.

„Präzises Messen von neu entwickelten, erprobten oder beschädigten Bauteilen wird immer wichtiger. Das gilt insbesondere angesichts verschärfter Emissions-vorschriften, durch die die Maß-Toleranzen enger und die Qualitätsanforderungen immer höher werden“, betonte Werner Schmidt, Fertigungs-leiter in Friedrichshafen, bei der Eröffnung der Räume am 21. Juli 2015.  Dr . Dirk Geisinger, Leiter Operations, dankte allen Projekt-mitgliedern, die unter Leitung von Jens Hahn und fachlicher Beratung von Messraumleiter Ralf Rösch diese technisch anspruchsvolle Aufgabe gelöst haben.

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Christian Brezina prüft im Lehrenmessraum die Genauigkeit einer Messuhr.
Insgesamt werden von den Mitarbeitern 35.000 Mess- und Prüfmittel
sowie 8.000 qualitätsrelevante Produktionseinrichtungen
und Vorrichtungen überwacht.
 

Herzstück des neuen Gebäudes ist ein Feinmessraum mit derzeit vier Koordinatenmess-geräten und mehreren Sonderprüfgeräten  sowie ein Lehren-messraum zur Überwachung von Mess- und Prüfmitteln. Die 17 Mitarbeiter des Feinmessraumes bearbeiten jährlich rund 4.800 Messaufträge, hauptsächlich Motorbauteile aus der Entwicklung, von Lieferanten sowie Bauteile, die bereits in Motoren im Einsatz waren und nun befundet werden. Im Lehrenmessraum überwachen sechs Mitarbeiter jährlich rund  35.000 Mess- und Prüfmittel sowie fünf Mitarbeiter zirka 8.000 qualitätsrelevante Produktionseinrichtungen und Vorrichtungen.   

Der Inhalt der Beiträge entspricht dem Stand zum jeweiligen Erscheinungsdatum. Sie werden nicht aktualisiert. Weitergehende Entwicklungen sind deshalb nicht berücksichtigt.

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